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Ecuador ist ein beeindruckendes Land, mit seinen natürlichen Reichtümern, seiner kulturellen Verschiedenheit und natürlich seinen Menschen und Traditionen. Jede Ecke dieses Landes hat dem Reisenden etwas anderes zu bieten: von einer einzigartigen tropischen Küste mit Bevölkerung afrikanischen Ursprungs hin zum Amazonas Gebiet mit seiner Varietät an indigenen Völkern und einer beeindruckenden biologischen Vielfalt. Zwischen diesen beiden Regionen liegt das Gebirge, mit einigen der höchsten Berge Südamerikas. In dieser vielfältigen Gegend bietet sich natürlich eine weite Palette von „Outdoor Aktivitäten“ wie Bergsteigen, Trekking und Mountain Biking, Rafting und Schwimmen an - oder einfach die Natur genießen.

Ecuadors Geschichte begann vor 15. - 20.000 Jahren mit dem Aufkommen von indigenen Gemeinschaften in der Gegend. Die Völker waren relativ hoch entwickelt und archäologische Ausgrabungsstätten zeugen von ihrer Existenz. Vor der Eroberung der Spanier gehörte Ecuador zum nördlichen Teil des Inka-Imperiums. Heute beherbergt Ecuador eine große Vielzahl von indigenen Stämmen, abstammend von dieser frühen Bevölkerung.

Heutzutage beherbergt Ecuador fast 13 Millionen Menschen, wovon die meisten im Gebirge oder in den Küstenregionen leben. Im Land leben mehr als 14 verschiedene indigene Gruppen, wovon die meisten ihre Traditionen und ihren Lebensstil erhalten haben. Spanisch ist die Hauptsprache, aber es gibt eine Vielzahl indigener Sprachen, die noch heute in Gebieten des Landes gesprochen werden. Die verbreiteteste Religion ist der Katholizismus, aber in einigen Gebieten ist die traditionelle Verehrung von Erde, Sonne und Mond noch vorhanden. 

Ecuador gehört zu den 17 Ländern der Erde mit der größten Artenvielfalt. Dieses relativ kleine Land beherbergt mehr als 1600 verschiedene Vogelarten, 4500 verschiedene Arten an Schmetterlingen, ca. 350 Reptil- und Amphibienarten und über 350 Arten an Säugetieren. Ungefähr 25.000 verschieden Baumarten und 10.000 Pflanzenarten sind im Amazonasbecken zuhause. Das Land hat 24 Nationalparks, und obwohl der Schutz schwach ist, bieten fast alle Landschaften etwas, das man woanders kaum finden kann. Einige von diesen Naturschutzgebieten sind nur sehr schwer zu betreten und bedürfen Wanderungen durch sehr schweres Terrain, um zu ihnen zu gelangen. Natürlich gehören zu Ecuador auch die Galápagos-Inseln, ein kleines Gebiet, das über 600 Spezies beheimatet und berühmt ist für seine Artenvielfalt.

Des Weiteren bedeuten die Variationen im Terrain und im Klima des Landes, dass jedes Gebiet absolut einzigartig ist und dem Besucher viel zu entdecken bietet. Die Höhenlage variiert vom Meeresspiegel bis zur 6.310 Meter hohen Spitze des Chimborazno, den am weitesten vom Zentrum der Erde entfernten Punkt. Es gibt im Land mehrere Bergspitzen, die 5000 Meter und höher sind.   

Das Klima variiert ebenfalls, vom generell trockenen Klima Quitos zum Regenwald des Amazonasgebietes. Die Regensaison variiert je nach Gegend, die Küste hat ihre feuchteste Jahreszeit von Dezember bis Mai und das Amazonasgebiet von Januar bis September.  Das Hochland, einschließlich Quito, hat den meisten Regen zwischen November und April, Temperaturen an der Küste betragen zwischen 23 und 26 Grad Celsius, mit den höchsten Temperaturen während der Regenzeit. Im Amazonasgebiet variieren die Temperaturen zwischen 23 und 36 Grad. Im Hochland zwischen 13 und 18 Grad, dieses hängt aber stark von der Höhenlage ab.

Ecuador ist ein wirtschaftlich relativ armes, aber an Bodenschätzen reiches  Land. Momentan wird Ecuadors Wirtschaft durch den Export dieser Ressourcen getragen, insbesondere durch Öl und Holz. Weiterhin exportiert das Land Bananen, Kaffee, Kakao, Schrimps, Tunfisch und Blumen. Landwirtschaft ist die Hauptaktivität im Großteil des Landes und bietet die Lebensgrundlage für die meisten Menschen.

Ecuador in Fakten:

Bevölkerung: 13,2 Millionen

Gebiet: 256.370 Quadratkilometer

Währung: US-Dollar


Elektrizitätsspannung: 110V 60Hz