Spanisch studieren und indigene Kultur erleben
Dieses Paket erlaubt es Dir eine Woche in einer der indigenen Gemeinschaften zu studieren, in denen die Stiftung Yanapuma arbeitet. Wenn Du Ecuadors unterschiedliche Regionen – die Pazifikküste, die Bergwelt der Anden, den Amazonas Regenwald – kennenlernen möchtest, kannst Du Dich mit Deinem Lehrer und einer indigenen Familie eine Woche in jeder Region aufhalten. Dies ist ein faszinierendes kulturelles Erlebnis und gleichzeitig eine tolle Möglichkeit, Dein Spanisch zu üben. Um den Unterricht interessant und aufregend zu gestalten, werden ergänzende Aktivitäten geplant. Das Basisprogramm
Die Gemeinschaften:
Chichicorumi:
Die Gemeinschaft Chichicorumi lebt am Fluss Napo im Amazonas in Ecuador, nah der Stadt Tena. Das von einer lokalen Familie betriebene Kulturzentrum „Kamak Maki“ ist ein Ort, um die Quichua-Kultur zu schützen und wahren sowie Wissen aufzubauen. In Zusammenarbeit mit diesem Zentrum, entsendet Yanapuma Freiwilligengruppen und Einzelpersonen, um bei der Entwicklung des Museums und von botanischen Gärten zu helfen.
Eine Woche hier bietet eine großartige Chance, über die Quichua-Kultur zu lernen und Kontakt zu einigen der Tiere in dem Gebiet zu haben (verschiedene Arten an Affen, Cuchochos, Boas usw.), die frei herum laufen. Weitere Möglichkeiten sind Dschungelausflüge zu Wasserfällen, Gold schöpfen, im Fluss schwimmen, Besuche anderer Dörfer und einer Schmetterlingsfarm, wie auch Wildwasser-Rafting in Tena.
Estero de Plátano:
Die kleine Gemeinschaft Estero de Plátano befindet sich an der Pazifikküste im südlichen Teil der Provinz Esmeraldas. Ursprünglich von der Chachi-Kultur bewohnt, besteht die Bevölkerung nun aus einem Mix aus Mestizen und schwarzen Nachfahren eines gestrandeten Sklavenschiffs, was eine einzigartige kulturelle Mischung ergibt. Dieses Gebiet ist eines der letzten Orte, wo der Regenwald noch bis an die Küste heranreicht; eine einzigartige Natur in welcher ein Teil der Bevölkerung ihren Lebensunterhalt durch den Anbau von Yucca, Platanen und Kakao im Dschungel und ein anderer Teil durch Fischfang im Meer bestreitet. Das Gebiet vor der Küste wurde aufgrund seiner einzigartigen Ökologie und der relativen Unversehrtheit vor kurzem zum Meeresschutzgebiet erklärt.
Aktivitäten können z.B. Strandaufenthalte, Wanderungen zu Wasserfällen und anderen interessanten Plätzen sein oder mit den Fischern aufs Meer fahren. Auch Walbeobachtungen sind zwischen Juli und November möglich, wenn diese an der Küste entlang wandern. Die Stiftung Yanapuma arbeitet mit der Gemeinschaft in Entwicklungsbeeichen wie Kunsthandwerk, Gesundheit, Bildung und angemessenem Tourismus. Eine Woche in Estero de Plátano bietet einen faszinierenden Einblick in eine andere Kultur und einen anderen Lebensstil, der unter Bedrohung steht.
Bua de los Tsa’chila:
Die Gemeinschaft von Bua ist eine von 7 verbliebenen Dörfern der Tsa’chila-Kultur. Sie befindet sich in den flachen tropischen Ausläufern der Anden an der Pazifikseite. Die ehemaligen Waldbewohner erleben heute einen Wandel ihrer einzigartigen und andersartigen Kultur, wobei das von einer Gruppe an Familien geleitete Kulturzentrum „Shinopi Bolon“ eine wichtige Stütze liefert, wo auch Studenten ihren Unterricht verbringen. Hier können die Stundenten über die Tsa’chila Kultur lernen und ein schmales Reservat erkunden, das etwas von dem ursprünglichen Primärregenwald enthält, der sich einst über die ganze Region erstreckte. Am Zentrum sind ebenso häufig Tiere wie Boas, Faultiere und Leguane anzutreffen, die gejagt wurden und von Einheimischen herbeigebracht werden. Sie werden dort gepflegt, bis sie wieder in die Freiheit entlassen werden können. Yanapuma arbeitet mit dieser Gemeinschaft in den Bereichen Landwirtschaft, Wiederaufforstung, Bildung, Hygiene, Mitarbeiterführung und Organisationstraining. Eine Woche in Bua zu verbringen, bietet die großartige Chance über diese einzigartige Kultur zu lernen und zu sehen, wie Yanapuma mit den Tsa’chilas in Richtung nachhaltiger Entwicklung arbeitet.








